Schweißdrüsen­absaugung gegen übermäßiges Schwitzen München

 

Dr. med. Barbara Kernt

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

langjährige Erfahrung mit verschiedenen Hyperhidrose-Behandlungstechniken

mehr als 16 Jahre Erfahrung als plastisch-ästhetische Chirurgin

individuelle Beratung für langfristige Behandlungsergebnisse

Dr. med. Barbara Kernt - Plastische Chirurgie München

Empfehlungen und Mitgliedschaften


Fakten zur Hyperhidrose Behandlung

Dauer:ca. 1 - 2 Stunden
Betäubung:örtliche Betäubung
Aufenthalt:ambulant
Fädenziehen:nach ca. 7 Tagen
Gesellschaftsfähig:nach 2 - 3 Tagen
Sport:nach ca. 2 Wochen
Kosten:ab 2500,- Euro

Hyperhidrose nennt man eine übermäßige Schweißproduktion, die von den Patienten vor allem als psychische Belastung empfunden wird. In Fällen, wo keine erkennbare und diagnostizierbare Grunderkrankung vorliegt (z. B. Erkrankung der Schilddrüse, Störung des Hormonhaushaltes) können eine Botulinumtoxinbehandlung, eine Schweißdrüsensuktion oder eine SmartLipo Laserlipolyse hilfreich sein.

Viele Menschen leiden unter einer übersteigerten Schweißbildung, insbesondere in den Achselhöhlen und an den Händen oder Füßen. Während das normale Schwitzen eine natürliche und wichtige Körperfunktion darstellt, schränkt das übermäßige Schwitzen die Lebensqualität der betroffenen Personen oft stark ein. Diese fühlen sich gehemmt und vermeiden auffällige Gesten und körperliche Nähe, was nicht nur soziale Kontakte erschwert sondern auch oft berufliche Einschränkungen mit sich bringt, insbesondere bei Personen, die berufsbedingt viel mit anderen Menschen in Kontakt stehen. Denn Schwitzen wird von anderen Menschen als unangenehm empfunden. Sie assoziieren Nervosität, Unsicherheit oder mangelnde Hygiene mit dem Schwitzen.

Mit Botulinumtoxin lässt sich das auf kleinere Regionen wie z. B. die Achselhöhle, beschränkte Schwitzen sehr wirkungsvoll behandeln. Der gleiche Mechanismus, der die Muskelaktivität bei der Faltenbehandlung reduziert, wirkt auch auf die Schweißdrüsen: die Reizübertragung wird zeitlich befristet gehemmt, so dass keine Schweißbildung mehr möglich ist.

Eine weitere sehr erfolgreiche Behandlungsform der Hyperhidrose im Achselbereich ist in unserer Praxis in München die Schweißdrüsensuktion (Saugkürettage) in Tumeszenz-Lokalanästhesie. Diese Methode ermöglicht es, einen großen Teil der Schweißdrüsen schonend und dauerhaft zu entfernen.

Nachdem Schweißdrüsen und Gewebe durch die Tumeszenzlösung aufgeweicht wurden, wird eine Nadel durch zwei kleine Hautschnitte ins Unterhautfettgewebe eingeführt, und die Schweißdrüsen werden in unserer Praxis in München abgesaugt.

Falls Sie unter übermäßiger Schweißbildung leiden oder Schwitzen einfach nur als unangenehm empfinden, berät Sie Dr. med. Kernt gerne über die möglichen Therapien. Da Botulinumtoxin für die Behandlung des übermäßigen axillären Schwitzens bei entsprechender Indikation von der deutschen Arzneimittelbehörde zugelassen ist, übernimmt in vielen Fällen die Private Krankenversicherung die Kosten der Behandlung. Bei rein kosmetischer Behandlung tragen Sie die Kosten privat.

 

Warum wir?
Ihre Vorteile einer Behandlung bei Dr. Barbara Kernt

Team der Praxisklinik Grünwald


modernste Techniken durch ständige Weiterbildung

höchste Hygiene- und Qualitätsstandards

kompetentes und freundliches Praxisteam

maßgeschneiderte Behandlungspläne

 

 

Häufig gestellte Fragen zur Hyperhidrose

Was versteht man unter Hyperhidrose?

Bei einer Hyperhidrose handelt es sich um eine übermäßige Schweißproduktion des Körpers. Oft liegt diese im Bereich der Achselhöhle, Füße sowie Hände vor, sie kann jedoch auch am ganzen Körper auftreten. Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Hyperhidrose. Während die primäre Variante in der Regel auf bestimmte Regionen begrenzt auftritt, handelt es sich bei der sekundären Hyperhidrose um eine verstärkte Schweißproduktion im Generellen. Ursachen letzterer können Infektionskrankheiten, Hormonstörungen, Bluthochdruck, neurologische Erkrankungen, Diabetes oder die Einnahme spezieller Medikamente sein.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Behandlung von Hyperhidrose?

Um Hyperhidrose zu behandeln, sollte man vorerst der Ursache auf den Grund gehen. Liegt dem eine Erkrankung zugrunde, so ist an erster Stelle die Behandlung dieser erforderlich.

Durch eine Injektion von Botulinumtoxin unter die Haut erzielen wir in unserer Praxisklinik in Grünwald eine Reduktion der Schweißdrüsenaktivität. Demzufolge reduzieren sich die Schweißproduktion und die Geruchsbildung.

Die operative Entfernung der Schweißdrüsen eignet sich insbesondere für Patienten, bei denen die Hyperhidrose-Behandlung mit Botox® nicht den gewünschten Effekt erzielt hat. Im Gegensatz zur Behandlung mit Botox® erzielt diese Methode ein dauerhaft anhaltendes Ergebnis.

Was sollte man vor der Hyperhidrose-Behandlung beachten?

Vor der Hyperhidrose-Behandlung klären wir Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch über die Möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall sowie über die Risiken auf. Außerdem legen wir fest, welche Methode der Hyperhidrosebehandlung sich am besten für Sie eignet. Sollten wir uns für eine operative Schweißdrüsenentfernung entscheiden, so ist es beispielsweise wichtig, dass Sie vor dem Eingriff auf gerinnungshemmende Medikamente verzichten. Sollten Sie jedoch auf bestimmte Präparate angewiesen sein, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen, sodass wir gemeinsam eine Lösung finden können.

Was sollte nach der Hyperhidrose-Behandlung beachtet werden?

Bereits direkt im Anschluss an die Hyperhidrose-Behandlung mit Botulinumtoxin können Sie Ihre Arbeit wieder aufnehmen und sind gesellschaftsfähig. Auf den Besuch von Sauna und Solarium sollten Sie jedoch vorerst verzichten. Auch die direkte Sonneneinstrahlung auf den behandelten Bereich sollte in der ersten Zeit nach der Unterspritzung gemieden werden.

Nach einer chirurgischen Entfernung der Schweißdrüsen ist es wichtig, dass Sie vorerst auf eine körperliche Schonung achten und spezielle Kompressionskleidung tragen.

Wann ist man nach der Hyperhidrose-Behandlung wieder gesellschaftsfähig?

Nach einer Hyperhidrose-Behandlung mit Botox® müssen Sie keine Ausfallzeit mit einberechnen. Sollte jedoch eine operative Schweißdrüsenentfernung stattgefunden haben, so ist eine körperliche Schonung für die ersten Tage nach dem Eingriff erforderlich. Nach etwa 2-3 Tagen sind Sie in der Regel dann wieder gesellschaftsfähig.

Welche Risiken birgt eine Hyperhidrosebehandlung?

Bei der Hyperhidrose-Behandlung mit Botox® handelt es sich um einen sehr risikoarmen Eingriff. Nach der Unterspritzung kann es lediglich zu leichten Schwellungen und Rötungen kommen. Diese verschwinden jedoch in der Regel nach einigen Tagen wieder vollständig von selbst.

Bei der chirurgischen Schweißdrüsenentfernung sollten Sie mit den allgemeinen Operationsrisiken, wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Nachblutungen, rechnen. Entstandene Narben verblassen im Laufe der Heilungsphase immer mehr, sodass diese in der Regel kaum mehr sichtbar sind.

Kann es nach der Hyperhidrose-Behandlung erneut zu verstärktem Schwitzen kommen?

Bei einer operativen Entfernung der Schweißdrüsen saugen wir diese mittels einer speziellen Kanüle ab. In seltenen Fällen kann es jedoch zur erneuten Bildung von Teilen der abgesaugten Schweißdrüsen kommen, sodass über eine erneute Behandlung nachgedacht werden sollte.

Die Hyperhidrose-Behandlung mit Botox® hält nur etwa 4-7 Monate. Die Unterspritzung sollte für ein dauerhaftes Ergebnis somit in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Wie viel kostet eine Hyperhidrosebehandlung in München?

Die Kosten einer operativen Hyperhidrose-Behandlung in unserer Praxisklinik in Grünwald fangen bei 2.500.- Euro an. Die Kosten der Behandlung mit Botox® hingegen richten sich nach der individuell für Sie benötigten Menge des Wirkstoffs.

Ablauf einer Hyperhidrose Behandlung


In unserer Praxisklinik in Grünwald bieten wir zwei Möglichkeiten der Behandlung von Hyperhidrose an. Zum Einen kann dies durch die Injektion von Botox® erfolgen. Alternativ ist auch eine operative Entfernung der Schweißdrüsen möglich. 

Bei der Behandlung der Hyperhidrose mittels Botox® wird der Wirkstoff durch eine feine Nadel unter die Haut injiziert. Zuvor betäuben wir die zu behandelnden Stellen mit einer Betäubungscreme. Die Behandlung ist so schmerzfrei möglich. Durch das Botulinumtoxin wird die Aktivität der Schweißdrüsen reduziert und somit eine deutliche Reduzierung der Schweißproduktion erzielt. Die Hyperhidrose-Behandlung mit Botox® dauert in etwa 30-60 Minuten. Für ein dauerhaftes Ergebnis muss die Behandlung regelmäßig wiederholt werden.

Die operative Entfernung der Schweißdrüsen hingegen erzielt ein dauerhaftes Ergebnis. Unter örtlicher Betäubung wird dieser Eingriff ambulant in unserer Praxisklinik in Grünwald innerhalb von 1-2 Stunden durchgeführt. Nachdem Schweißdrüsen und Gewebe durch die Tumeszenzlösung aufgeweicht wurden, saugt Frau Dr. Kernt über mehrere kleine Schnitte in der Haut die Schweißdrüsen mit Hilfe einer speziellen Kanüle ab. Die Wunden werden im Anschluss vernäht und durch ein Pflaster oder einen Kompressionsverband geschützt. 

Bei beiden Behandlungsmethoden können Sie unsere Praxisklinik im Anschluss wieder verlassen.

Nachsorge


Bereits direkt im Anschluss an die Hyperhidrose-Behandlung mit Botox® sind Sie bereits wieder gesellschafts- und arbeitsfähig. Sie sollten jedoch vorerst auf Sauna- und Solariumbesuche verzichten. Auch direkte Sonneneinstrahlung ist in der ersten Zeit nach der Behandlung zu meiden. 

Sollten Sie sich für eine operative Schweißdrüsenentfernung entschieden haben, so sollten Sie sich für einige Tage schonen. Außerdem ist das Tragen einer speziellen Kompressionsweste für eine Woche lang erforderlich.

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Kontakt

Dr. med. Barbara Kernt
Plastisch-Ästhetische Operationen

Praxisklinik Grünwald
Marktplatz 11 A
82031 Grünwald

Öffnungszeiten:

Mo., Di. und Do.
9.00 - 18.00 Uhr

Mi. und Fr.
9.00 - 13.00 Uhr