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Gynäkomastie / Pseudo­gynäkomastie - Brustverkleinerung bei Männern

Fakten zur Gynäkomastie

OP-Dauer:ca. 2 - 3 Stunden (je nach Gebiet und operativem Vorgehen)
Anästhesie:örtliche Betäubung ggf. mit Dämmerschlaf
Aufenthalt:ambulant
Fädenziehen:keine Fäden
Nachbehandlung:Kompressionswäsche für ca. 4 - 6 Wochen
Gesellschaftsfähig:am nächsten Tag
Sport:nach ca. 2 - 4 Wochen
Kosten:ab 3000,- Euro

Die Brustgröße und -form variiert nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern sehr stark. In den meisten Fällen ist die Behandlung einer großen Männerbrust (Gynäkomastie) medizinisch nicht notwendig. Jedoch empfinden viele Männer eine größere Brust als unästhetisch und wenig männlich und wünschen sich deshalb eine dauerhafte Brustverkleinerung. Wenn der Leidensdruck so groß wird, dass er Ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigt, sollten Sie über eine chirurgische Behandlung nachdenken.

Zu den Möglichkeiten und Abläufen einer solchen Behandlung beraten wir Sie gerne in unserer Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München Grünwald.

Was ist Gynäkomastie?

Gynäkomastie (umgangssprachlich: Männerbrust) ist der medizinische Ausdruck für (in seltenen Fällen asymmetrisch) vergrößerte Brustdrüsen bei Männern, welche die Brust fast weiblich wirken lassen. Dieser Eindruck wird durch runder wirkende Brustwarzen mit breiterem Vorhof verstärkt.

Betroffen sind vor allem Heranwachsende in der Pubertät und Männer in fortgeschrittenem Lebensalter.

Aufbau Brust bei Gynäkomastie, München, Dr. Barbara Kernt

Welche Ursachen kann eine Gynäkomastie haben?

Die Ursachen für eine Vergrößerung der Brustdrüsen sind vielfältig und nicht immer sofort ersichtlich. Umso wichtiger ist eine umfassende Abklärung, zu der neben einer ausführlichen Anamnese eine urologische Untersuchung sowie eine Hormon- und Blutanalyse gehört. Entgegen der verbreiteten Meinung ist die Gynäkomastie nicht zwangsläufig die Folge von Übergewicht. Demzufolge können eine Ernährungsumstellung, vermehrte Bewegung oder auch Hormonbehandlungen oft keine Verbesserung erzielen.

Es gibt jedoch Fälle, bei denen die Vergrößerung der Brust die Folge von Fetteinlagerungen im Brustbereich sind. Dann sprechen Mediziner von einer sogenannten Pseudogynäkomastie. Diese Form der Gynäkomastie kann nach einer Behandlung erneut auftreten, wenn die zugrundeliegende Problematik (Übergewicht) nicht behoben wurde.

Im Gegensatz dazu bezeichnet eine echte Gynäkomastie die Vermehrung von Brustdrüsengewebe. Ursache hierfür sind oft hormonelle Veränderungen, weshalb sie häufig während der Pubertät und im höheren Alter auftritt. Die Gynäkomastie kann jedoch auch Symptom oder Folge einer Erkrankung (wie Nieren- oder Lebererkrankungen oder Brustkrebs) oder die Nebenwirkung bestimmter Medikamente sein. In diesen Fällen muss die zugrundeliegende Krankheit ebenfalls behandelt oder die Medikamente ausgetauscht werden, damit die Behandlung der Gynäkomastie dauerhaft erfolgreich sein kann.

Die wichtigsten Fragen zur Gynäkomastie im Video von Dr. Kernt beantwortet

Video zur Gynäkomastie-Behandlung in München - Dr. Barbara Kernt

Ist die Gynäkomastie gefährlich?

Bei der Gynäkomastie handelt es sich um eine meist harmlose Veränderung der Brustdrüsen, die eher ein optisches Problem darstellt, als gesundheitliche Beschwerden hervorruft. Sie geht jedoch mit einem etwas erhöhten Brustkrebsrisiko bei Männern einher, dies sollte - vor allem bei einer einseitigen Veränderung der Brust - berücksichtigt werden.

Manche Patienten berichten zudem von Wetterfühligkeit und Berührungsschmerzen sowie Spannungsgefühlen in der Brust. In einigen Fällen treten wiederholt Entzündungen der Brustwarze auf oder es sind dahinter Verhärtungen zu spüren. In den meisten Fällen verursacht die Gynäkomastie keine körperlichen Beschwerden.

Der Leidensdruck der Betroffenen ist allerdings oft sehr hoch. Scham und Verlust des Selbstbewusstseins verringern nicht nur die Lebensqualität, sondern führen häufig zu einem sozialen Rückzug, der weitere (gesundheitliche, berufliche und private) Problemen nach sich ziehen kann.

Wer sollte die Gynäkomastie behandeln lassen?

Eine Gynäkomastie-Operation ist grundsätzlich in jedem Alter möglich. Insbesondere bei minderjährigen Patienten sollten Operationsmotivation und Risiken genau besprochen werden. Auch ist hier die Differenzialdiagnostik von besonders großer Bedeutung, um auszuschließen, dass die vergrößerte Brust auf falsche Ernährungsgewohnheiten oder mangelnde Bewegung zurückzuführen ist.

Eine Behandlung ist bei einer Gynäkomastie immer dann zu empfehlen, wenn medizinische Gründe vorliegen (sehr selten) oder wenn sich die vergrößerte Brust negativ auf das Alltagsleben auswirkt.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Um die echte Gynäkomastie zu behandeln, bedarf es eines chirurgischen Eingriffs, bei dem der vergrößerte Drüsenkörper entfernt wird. Je nach Fall ist eine zusätzliche Fettabsaugung oder Hautstraffung zu empfehlen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Wie läuft die Operation in München ab?

Die plastisch-chirurgische Behandlung der Gynäkomastie besteht darin, das überschüssige Brustdrüsengewebe operativ zu entfernen. Bei Bedarf kann gleichzeitig - allerdings in begrenztem Umfang - eine Fettabsaugung (Liposuktion) vorgenommen werden. Das hat den Vorteil, dass sich das Gewebe zusammenzieht und keine aufwendige Straffung mehr erforderlich ist.

Wir legen in unserer Praxisklinik in München großen Wert auf eine möglichst sparsame Schnittführung, um einerseits die Narbenbildung zu minimieren und andererseits die Sensibilität und Durchblutung der Brustwarzen nicht zu beeinträchtigen. Der Schnitt erfolgt am unteren Rand der Brustdrüse.

Die Operation wird ambulant durchgeführt und dauert (je nach Bereich und Operationstechnik) zwischen 1,5 und 3 Stunden. Eine örtliche Betäubung, die bei Bedarf mit einem Dämmerschlaf des Patienten kombiniert wird, ist ausreichend. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Eingriff in unserer Praxisklinik in München Grunwald in Vollnarkose durchführen zu lassen.

Gynäkomastie-Operation in München, Dr. Barbara Kernt

Welche Risiken gibt es?

Die Gynäkomastie-Operation selbst gilt als risikoarmer Eingriff, sofern er von erfahrenen Chirurgen durchgeführt wird. Wie bei jeder Operation besteht jedoch das Risiko von Nachblutungen, Entzündungen oder Infektionen, die allerdings sehr selten auftreten.

Bei vielen Patienten bildet sich nach der Operation im Brustbereich ein Bluterguss, der zwar von selbst wieder verschwindet, manchmal aber auch die Wundheilung etwas verzögern kann.

In seltenen Fällen kann es zu einer Asymmetrie der Brust oder einer vorübergehenden Sensibilitätsstörung der Brustwarzen kommen. Mögliche Formveränderungen lassen sich relativ problemlos in einem weiteren Eingriff beheben.

Häufig gestellte Fragen zur Gynäkomastie

Gibt es Behandlungsalternativen zur Operation?

Nein. Die echte Gynäkomastie lässt sich nur durch einen chirurgischen Eingriff behandeln.

Ist die Operation mit Schmerzen verbunden?

Nach der Operation treten meistens leichte Schmerzen auf, die in ihrer Intensität mit einem kräftigen Muskelkater zu vergleichen sind. In den meisten Fällen klingen diese Schmerzen aber schnell wieder ab. Bei Bedarf ist selbstverständlich die Einnahme von Schmerzmitteln möglich.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Theoretisch sind Sie unmittelbar nach der Operation gesellschaftsfähig und können auch am selben Tag duschen. Je nachdem, welchen Beruf Sie ausüben, sind Sie nach 1 bis 2 Tagen wieder arbeitsfähig. Gönnen Sie sich jedoch besser etwas Ruhe und schonen Sie sich etwa eine Woche. Verzichten Sie für etwa 4 Wochen auf anstrengende körperliche Aktivitäten. Ob und wann Sie leichte sportliche Betätigungen wieder aufnehmen können, sollten Sie im Einzelfall absprechen.

Bei der Verwendung von selbstauflösendem Nahtmaterial müssen keine Fäden gezogen werden. Ansonsten werden diese nach 14 Tagen entfernt.

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten Sie 4 bis 6 Wochen nach dem Eingriff Kompressionswäsche (Mieder) tragen. Das Kompressionsmieder hat gleich mehrere positive Effekte, die den Operationserfolg nachhaltig unterstützen: Es ermöglicht ein besseres Zusammenwachsen der Gewebeschichten, verhindert aber gleichzeitig, dass sich Blutergüsse bilden oder Narben ausdehnen können. Keine Sorge: Unter der normalen Alltags- oder auch Bürokleidung ist das Mieder nicht zu sehen.

Bleiben sichtbare Narben zurück?

Dank der sparsamen Schnittführung, die wir in unserer Praxisklinik in München verwenden, bleiben nur winzige Narben zurück, die im Laufe der Zeit verblassen und dann nicht mehr sichtbar sind.

Wie teuer ist eine Gynäkomastie-Operation in München?

Die Kosten für eine Gynäkomastie-OP in München beginnen bei etwa 3.000 Euro, variieren aber je nach Aufwand und Methode.

Erfahrungsberichte und Bewertungen unserer Patienten zur Gynäkomastie auf Jameda:

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Kontakt

Sie sind selbst betroffen und haben weitere Fragen zur Gynäkomastie oder denken über eine Operation nach? Dann scheuen Sie sich nicht, uns in unserer Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München Grünwald zu kontaktieren. Wir verhelfen Ihnen gerne zu einem neuen Lebensgefühl. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein unverbindliches Informationsgespräch. Wir freuen uns auf Sie!

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