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Facelift in München (Gesichts- und/oder Halsstraffung)

Fakten zum Facelift

OP-Dauer:ca. 3 - 4 Stunden
Anästhesie:örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Aufenthalt:ambulant, stationär bei Vollnarkose
Fädenziehen:nach 12 - 14 Tagen
Nachbehandlung:bei Bedarf
Gesellschaftsfähig:nach ca. 7 Tagen
Kosten:ab 7000,- Euro
Sport:nach 2 - 3 Wochen

Unsere Haut verändert sich im Laufe unseres Lebens. Wir setzen unsere Haut, vor allem die des Gesichts, permanent unterschiedlichsten Einflüssen aus - sei es zum Beispiel durch natürliche oder künstliche UV-Strahlung oder aber auch durch vermehrten Nikotingenuss. Außerdem ist unsere Gesichtshaut ständig in Bewegung: bis zu 30.000 Mal am Tag ändern wir bewusst und unbewusst unsere Mimik. All dies hinterlässt häufig sichtbare Spuren. Eine Erschlaffung der Hautstrukturen des Gesichtes lässt uns häufig älter, müder und unzufriedener aussehen. Eine Gesichtsstraffung (Facelift) kann helfen, diese Eindrücke zu beseitigen.

Was ist ein Facelift?

Ein Facelift ist ein chirurgisches Verfahren zur Straffung abgesunkener Gesichts- und Halsstrukturen, das in der Regel erst ab dem 40. Lebensjahr empfohlen wird. Das Resultat ist ein Verjüngungseffekt, der etwa 5 - 10 Jahre anhält und wiederholbar ist.

Das Facelift wird an die bestehenden, natürlichen Gesichtsformen angelehnt, sodass der Eingriff zwar eine verjüngende und erfrischende Wirkung zur Folge hat, jedoch nicht künstlich wirkt. Eine schonende, begrenzte Schnittführung sowie die gleichzeitige Straffung von Haut-, Muskel- und Bindegewebsstrukturen bedingen eine diskrete Narbensituation. 

Das Facelift dauert ca. 90 Minuten pro Gesichtshälfte und kann in örtlicher Betäubung, Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Die OP-Zeiten für Teillifts sind entsprechend kürzer. Facelifts oder Teilfacelifts können ambulant oder stationär in unserer Praxisklinik in München erfolgen.

Die postoperative Heilungsphase des Facelifts beträgt rund 2 Wochen. Schon nach einer Woche werden die Fäden gezogen, Schwellungen oder Hämatome sind dann in der Regel bereits abgeklungen. Nach spätestens 2 Wochen ist keine soziale Beeinträchtigung mehr vorhanden. Sport ist nach etwa 3 Wochen wieder in vollem Umfang möglich. Lediglich direkte Sonnenbestrahlung sollte für einige Wochen vermieden werden.

Interview mit Dr. Barbara Kernt zum Facelift mit Dr. Barbara Kernt

Facelift München Video-Interview Dr. Barbara Kernt

Häufig gestellte Fragen zum Facelift

Wann ist ein Facelift sinnvoll?

Facelifts sind dann sinnvoll, sobald der Betroffene sich danach fühlt und nicht zufrieden ist mit seinem Aussehen. Wenn beispielsweise die Bäckchen beginnen zu hängen, die Nasolabialfalten tiefer werden und man insgesamt mit der Erscheinung seines Gesichts hadert, kann ein Facelift Abhilfe schaffen. Das kann bereits mit Mitte 40 der Fall sein oder aber auch erst mit 60. Ein Facelift macht immer dann Sinn, wenn konservative Maßnahmen nicht mehr greifen.

Was muss man bei der Arztwahl beachten?

Wie auch bei allen anderen operativen Eingriffen sollte man sich vorher etwas über den Arzt informieren. Es ist wichtig, ob der Arzt den Eingriff vorher speziell gelernt hat und wie häufig er diesen in der Vergangenheit und auch aktuell durchgeführt hat. Es ist außerdem wichtig, dass die Chemie stimmt, da man sich vertrauensvoll in die Hände des Arztes begeben sollte. Deshalb ist ein Beratungsgespräch in jedem Fall ratsam. 

Gibt es verschiedene Techniken für ein Facelift?

Die Techniken für das Facelift unterscheiden sich in der Arzt des Hautschnittes. Bei einem kleinen Mini-Lift erfolgt nur ein kurzer Schnitt vor dem Ohr und es wird wenig Haut entnommen. Hierbei wird ein geringeres Ergebnis erzielt. Bei einem mittleren Facelift geht der Schnitt etwas weiter um das Ohr herum und der Hals sowie die tieferen Bindegewebsstrukturen werden hierbei ebenfalls mitbehandelt. Außerdem gibt es große Hals-Wangen-Stirn-Lifts, bei denen der Schnitt bis in die Haare hineingeht und tiefe Bindegewebsstrukturen erreicht werden. Hierbei werden deutliche und nachhaltige Effekte erzielt.

Was ist vor und nach einem Facelift zu beachten?

Vor einem Facelift ist es besonders wichtig auf das Rauchen zu verzichten, da ansonsten die Durchblutung gestört wird und es zu Problemen in der Wundheilung kommen kann. Außerdem sollte man die Haut durch entsprechende Kosmetik gut vorbereiten. Pflegende und reichhaltige Kosmetik ist wichtig, dahingehend kann man sich bei einer Kosmetikerin beraten lassen. Nach einem Facelift ist man etwa drei Wochen nicht gesellschafts- und arbeitsfähig. Auf Sport sollte ebenfalls verzichtet werden. Auch nach einem Facelift macht der Besuch bei einer Kosmetikerin Sinn, da eine reichhaltige Pflege verwendet werden sollte, um die Haut während der Heilung zu unterstützen. In manchen Fällen kann eine Lymphdrainage als zusätzliche Maßnahme sinnvoll sein, damit Schwellungen schneller abklingen.

Wie läuft ein Facelift ab?

Zunächst kommt es wie vor jeder Behandlung zu einem Beratungsgespräch in unserer Praxisklinik in München. Hierbei wird das Gesicht analysiert und auf die Wünsche des Patienten eingegangen. Davon ausgehend kann entschieden werden, welche Methode zur Anwendung kommt und ob der Eingriff mit weiteren Behandlungen kombiniert werden soll. Nach der Terminvereinbarung und dem Gespräch mit dem Narkosearzt kann die Behandlung in Vollnarkose beginnen. Der Eingriff dauert 3 bis 4 Stunden und wird in unserer Praxisklinik in Grünwald München in der Regel ambulant durchgeführt. Bei Vollnarkose folgt ein stationärer Aufenthalt über Nacht in der Klinik. Nach 12 - 14 Tagen werden die Fäden gezogen und ca. eine Woche später ist der Patient wieder voll gesellschafts- und arbeitsfähig. 

Was ist der Unterschied zwischen einem Mini-Lift und einem Mid-Facelift?

Das Mini-Lift bezeichnet ein Wangenlift bei dem vor dem Ohr ein kleiner Schnitt gemacht wird, etwas Haut entnommen und nach hinten gezogen wird, so dass man sie unter Spannung wieder vernähen kann. Ein Mid-Facelift, auch Mittelgesichtslift genannt, eignet sich besonders für tiefe Nasolabialfalten und tief abgesunkene Wangenregionen. Dabei wird das Mittelgesicht nochmal im Besonderen angehoben.

Welche Risiken birgt ein Facelift?

Das Facelift ist ein sehr aufwendiger Eingriff und wie nach jeder OP kann es auch hier zu Nachblutungen oder Entzündungen kommen. Bei einem Facelift speziell ist darauf zu achten, den Gesichtsnerv nicht zu verletzen, da es sonst zu einer Teillähmung des Gesichtes kommen kann. Deshalb ist es wichtig, einen Operateur zu wählen, der Erfahrung sowie Routine mit sich bringt. Mitunter treten nach der Operation Sensibilitätsstörungen im Gesicht auf. Auch Asymmetrien sind möglich. Sie können mit einem Korrektureingriff behoben werden.
Das Risiko ist bei Rauchern leicht höher, deshalb ist es notwendig, 2 - 3 Wochen vor und nach der Operation auf das Rauchen zu verzichten.
Wir sind nach dem Eingriff rund um die Uhr in unserer Praxisklinik München-Grünwald für unsere Patienten erreichbar.

Treten nach der Facelift-Operation starke Schmerzen auf?

Nach der Operation kommt es weniger zu Schmerzen als zu einem Taubheitsgefühl der Haut, welches innerhalb der ersten Tage von selbst wieder abklingt. Bei tiefgreifenden Eingriffen mit deutlicheren Ergebnissen kann es nach der Behandlung durchaus zu blauen Flecken sowie Schwellungen kommen. Deshalb sollte man sich besonders in den ersten zwei Wochen nach der Behandlung schonen und auf eine reichhaltige Hautpflege achten. Da bei einem Facelift tiefere Strukturen zurückgesetzt werden, kann es nach der Operation ebenfalls zu einem Spannungsgefühl kommen.

Was ist nach einem Facelift zu beachten und ab wann darf man wieder Sport machen?

Nach dem Eingriff kann sich der Patient zunächst in unserem speziellen Aufwachraum regenerieren. Für die erste Nacht wird ein großer Turbanverband angelegt, der leichten Druck ausübt und so die Wunden optimal zusammenhält. Am Tag der OP sollte der Patient sich eine Auszeit gönnen, um sich auszuruhen und zu entspannen. Die Heilungsphase nach der OP dauert ca. 2 Wochen. Nach 12-14 Tagen werden die Fäden gezogen. Direkte Sonneneinstrahlung ist für einige Wochen zu vermeiden. Auf Sport sollte für 2-3 Wochen verzichtet werden, danach kann langsam wieder damit angefangen werden.

Sieht man nach einem Facelift künstlich aus?

Das kommt ganz auf die verwendete Technik an. Es gibt Techniken bei welchen die Haut nach hinten gezogen und unter Spannung wieder zusammengenäht wird. Dadurch kann eventuell ein gezogener Effekt entstehen. Es gibt Facelift-Methoden die aufwendiger, dafür aber nachhaltiger sind. Hierbei werden nach unten verrutschte Strukturen wieder zurückgesetzt und die darüberliegende überschüssige Haut entfernt, so dass eine spannungsfreie Naht möglich ist. Danach sieht man nicht künstlich, sondern eher einfach wiederhergestellt aus.

Wie lange hält das Ergebnis eines Facelifts?

Das hängt von der Methode ab. Wenn man ein reines Facelifting macht, ist bei einem Minilift etwa mit einer Haltbarkeit von 2 - 3 Jahren zu rechnen. Wird ein SMAS-Lift durchgeführt, bei dem tiefe Schichten sowie die Bindegewebsschicht am Hals gestrafft werden, dann hat man Effekte, die rund 10 Jahre anhalten.

Wie hoch sind die Kosten für ein Facelift?

Diese Frage ist sehr breit zu beantworten. Die Preise für ein Facelift fangen in unserer Praxis in Grünwald München ab 7000 Euro an.  Die Kosten sind jedoch pro Eingriff individuell und werden z.B. höher, wenn man das Facelifting zusätzlich beispielsweise mit einer Lidstraffung kombiniert. In einem persönlichen Gespräch muss besprochen werden, was der Bedarf ist, was gewünscht wird und was auch möglich ist. So findet man dann eine Methode und somit den Preis.

10 Fragen zum Facelift im Video beantwortet von Dr. Barbara Kernt

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Wann ist eine Gesichtsstraffung zu empfehlen?

Ein Facelift kennt kein Alter – jeder Mensch geht anders mit Alterserscheinungen ihrer Haut um. Manche Personen empfinden bereits kleine Fältchen als störend, während andere erst viel später den Wunsch nach einem jüngeren Aussehen entwickeln. Der richtige Zeitpunkt für ein Facelift hängt also in erster Linie vom subjektiven Empfinden und dem individuellen Alterungszustand der Haut ab. Ein Facelift ist vor allem bei erschlafften und abgesunkenen Hautstrukturen im Gesicht und am Hals zu empfehlen. Erschlaffte Haut geht meist auch mit tiefen Falten um Mund und Nase einher. Ist der Alterungsprozess der Haut bereits so weit fortgeschritten, verspricht eine Behandlung mit Fillern, Botox oder ähnlichen Verfahren meist nicht mehr den gewünschten Erfolg. Hier schafft eine operative Gesichtsstraffung die Grundlage für ein insgesamt geglättetes Hautbild. Ein Facelift ist besonders für Menschen geeignet, die sich ein lang anhaltend jüngeres, frischeres Aussehen wünschen.

Zonen Facelift in München, Dr. Barbara Kernt

Oft wird befürchtet, das Gesicht könnte nach so einem Eingriff künstlich wirken. Wir legen größten Wert auf ein natürliches Ergebnis. Deshalb analysieren wir vor einem Eingriff genau die Anatomie des Gesichts und passen die geplanten Veränderungen an die bestehende Gesichtsform an. Bei einem professionellem Facelift werden abgesunkene Gesichtsstrukturen in dieselbe Position zurückverlagert, die sie in jüngeren Jahren innehatten. So kann es zu keiner unerwünschten Typveränderung kommen. Der Eingriff lässt das Gesicht wieder deutlich jünger und frischer wirken – das Ergebnis sieht aber niemals künstlich oder operiert aus.

Voraussetzung für ein Facelift: Der Patient sollte keine schweren Grunderkrankungen mitbringen – sie könnten das Operationsrisiko erhöhen. Für Menschen, die zu hypertropher Narbenbildung neigen, ist ein Facelift nicht geeignet, da es zu unschönen wuchernden Narben kommen kann.

Formen und Techniken des Faceliftings

Für ein Facelift stehen vielfältige Möglichkeiten und Techniken zur Verfügung. Welche Methode jeweils die richtige ist, hängt ganz vom individuellen Alterungszustand der Haut und dem gewünschten Ergebnis ab. In einem ausführlichen Beratungsgespräch in unserer Praxisklinik München sprechen wir über die Wünsche und Vorstellungen des Patienten und analysieren anschließend genau die Gesichtsstrukturen. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir maßgeschneiderte Lösungen, die sich optimal den individuellen Gegebenheiten und Wünschen des Patienten anpassen.

In letzter Zeit haben sich die Techniken des Facelifts deutlich weiterentwickelt. Noch vor wenigen Jahren beschränkte man sich darauf, die Haut oberflächlich zu straffen und überschüssiges Gewebe zu entfernen. Das Ergebnis dauerte leider nicht lange an, da sich Haut schon nach kurzer Zeit wieder ausdehnte. Die Haut besteht aus verschiedenen Schichten – eine wichtige Stützschicht ist das SMAS (superficial muscular aponeurotic system). Deshalb werden heute bei einem kompletten Facelift nicht nur die Haut, sondern auch Muskel- und Bindegewebsstrukturen in die Straffung einbezogen – so ist ein nachhaltiges Ergebnis zu erreichen. Bei dieser Form des Facelifts wird ein unauffälliger Schnitt gesetzt, der über den Haaransatz bis hinter die Ohren verläuft. Diese Schnitttechnik ermöglicht die Straffung des Stirnbereichs, des Mittelgesichts und auch des Halses.

Facelift in München, Dr. Barbara Kernt

Ein Facelift bezieht nicht zwangsläufig das gesamte Gesicht und den Hals mit ein. Beschränken sich die Alterungserscheinungen auf bestimmte Zonen, kann auch ein Teillift einzelner Gesichtspartien erwogen werden. Dies kann besonders bei etwas jüngeren Patienten mitunter sinnvoll sein.

Facelift mit Stirnlift in München, Dr. Barbara Kernt

Neben diesen klassischen Eingriffen stehen uns auch Methoden zur Verfügung, die weit geringere Ausfallzeiten nach sich ziehen. Hier werden kürzere Schnitte gesetzt – tiefere Hautschichten, in denen Nerven verlaufen, bleiben unberührt. Mit einem kleinen Schnitt vor oder über dem Ohr können wir beispielsweise schonend einzelne Gesichtspartien wie Wangen oder Stirn straffen. Zu diesen innovativen Verfahren gehört auch das sogenannte MACS-Lift. MACS steht für minimal access cranial suspension – also minimale Schnittführung. Im Gegensatz zu dem oben erläuterten SMAS wird hier die Haut nicht vollständig von der darunterliegenden Gewebsschicht getrennt. Dadurch schwillt das Gewebe weniger an und die darunter liegenden Nervenbahnen bleiben unangetastet. Das führt wiederum zu einem schnelleren Heilungsprozess und kürzeren Ausfallzeiten.

Facelift in Kombination mit anderen Verfahren

Der natürliche Alterungsprozess bringt nicht nur eine Erschlaffung von Haut und Bindegewebe mit sich. Die Haut produziert auch immer weniger Kollagen und verliert dadurch deutlich an Volumen. Die Folge: Wangen und Gesichtszüge wirken bei älteren Menschen häufig eingefallen. Deshalb ist es bei manchen Patienten sinnvoll, ein Facelift mit einer Eigenfettbehandlung zu kombinieren, um verloren gegangenes Volumen aufzufüllen. Die Aufpolsterung mit Eigenfett regt zudem die natürliche Kollagenproduktion an und die Haut wirkt deutlich frischer und vitaler. Hierzu entnehmen wir mittels Fettabsaugung – vorzugsweise an klassischen Problemzonen wie Oberschenkeln, Hüfte oder Unterbauch – Fettzellen. Sie werden in einem speziellen Verfahren sorgfältig aufbereitet und können zum Volumenaufbau genutzt werden.

Auch eine Kombination mit Microneedling kann eine sinnvolle komplementäre Behandlung sein, um den Teint aufzufrischen. Mit feinsten Nadelstichen wird die Haut zur Bildung von Wachstumsfaktoren und damit zur Produktion von natürlichem Kollagen angeregt. Zusätzlich zur operativen Straffung wirkt das Microneedling wie eine erfrischende Verjüngungskur für die Haut.

Um ein rundum natürliches Ergebnis zu erzielen, macht es manchmal Sinn, ein Facelift mit Oberlid- oder Unterlidstraffungen zu verbinden. Auch Kinnkorrekturen oder Lippenvergrößerungen können in manchen Fällen ein ganzheitliches Ergebnis deutlich unterstützen.

Ablauf eines Facelifts

Ein Facelift kann in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf durchgeführt werden – es sei denn, der Patient wünscht sich einen Eingriff unter Vollnarkose. Werden mehrere Eingriffe gleichzeitig vorgenommen, ist eine Vollnarkose allerdings sinnvoll. In diesem Fall verbringt der Patient die Nacht in unserer Klinik in München. Je nach Umfang des Facelifts nimmt die Operation 3 – 4 Stunden in Anspruch. Unserer Erfahrung nach treten bei Patienten, die nur eine örtliche Betäubung erhalten, nach dem Facelift deutlich weniger Schwellungen auf und sie genesen schneller.

Um den Eingriff zu dokumentieren, fertigen wir vorher und nachher Fotos vom Gesicht des Patienten an. Die zu behandelnden Zonen werden nun genau auf dem Gesicht angezeichnet. Nach Einleiten der Betäubung setzen wir die entsprechenden Schnitte und die einzelnen Hautschichten werden sorgfältig präpariert. Je nach verwendeter Methode straffen wir Haut und Bindegewebsstrukturen und entfernen überschüssige Haut. Anschließend werden die Wundränder mit feinen Fäden vernäht. Wir verwenden dazu keine selbst auflösenden Fäden, da manche Patienten nicht gut darauf ansprechen. Wir halten es für besser, wenn kein Fremdmaterial in der Haut verbleibt. Da die Schnitte an unauffälligen Stellen gesetzt werden, entstehen kaum sichtbare Narben. Sie können anfangs überschminkt werden und verblassen schon nach wenigen Wochen.

Interview mit OP-Video zum Facelift mit Dr. Barbara Kernt

Facelift München Video-Interview Dr. Barbara Kernt

Nach der Gesichtsstraffung

Nach dem Eingriff kann sich der Patient in unserem speziellen Aufwachraum regenerieren. Für die erste Nacht legen wir dem Patienten einen großen Turbanverband an. Er übt einen leichten Druck aus und hält die Wunden optimal zusammen. Am Tag des Facelifts sollte sich der Patient eine Auszeit gönnen, sich ausruhen und entspannen. Die postoperative Heilungsphase dauert ungefähr 2 Wochen. Nach dem Eingriff muss der Patient mit Schwellungen und blauen Flecken rechnen. Sie verschwinden in der Regel nach 3 – 4 Tagen, können sich aber in Ausnahmefällen bis zu 2 Wochen halten. Die Flecken lassen sich jedoch problemlos mit Make-up überschminken. Nach 12 – 14 Tagen werden die Fäden gezogen – meist ist der Patient dann schon wieder gesellschaftsfähig und kann wieder am sozialen Leben teilnehmen. Auf Sport sollte der Patient für 2 – 3 Wochen ganz verzichten. Auch direkte Sonneneinstrahlung ist für einige Wochen zu vermeiden.

Lang anhaltendes Ergebnis nach einem Facelift

Sobald die Schwellungen nach einigen Tagen abgeklungen sind, beginnt sich das Ergebnis des Facelifts langsam zu zeigen. Die Haut wirkt deutlich straffer und frischer – und damit verjüngt. Nach einem Facelift bleibt dem Patienten für viele Jahre eine jugendliche Ausstrahlung erhalten. Zwar gibt es individuelle Unterschiede – doch durchschnittlich hält das Ergebnis rund 10 Jahre. Wer sich sein jugendliches Aussehen dauerhaft bewahren möchte, kann nach Ablauf dieser Zeitspanne ein weiteres Facelift durchführen lassen. Das ist bis zu dreimal problemlos möglich.

Mögliche Risiken einer Gesichtsstraffung

Bereits in unserem Beratungsgespräch informieren wir den Patienten ausführlich über die Risiken, die mit einem Facelift verbunden sein können. Wenn keine erschwerenden Grunderkrankungen für einen operativen Eingriff vorliegen, ist das Risiko als gering einzuschätzen. Bei starken Rauchern ist das Risiko leicht erhöht, da die Wundheilung verzögert verläuft. Ein Eingriff unter Vollnarkose ist mit den üblichen Narkoserisiken verbunden.

In sehr seltenen Fällen kann nach dem Facelift eine Nachblutung entstehen. Für alle Fälle sind wir rund um die Uhr für den Patienten erreichbar. Mitunter treten Sensibilitätsstörungen im Gesicht auf – auch Asymmetrien sind nicht ganz auszuschließen. Sie können mit einem Korrektureingriff behoben werden.

Das ist vor einem Facelift zu beachten

Eine Woche vor dem OP-Termin sollte der Patient Blut verdünnende Medikamente absetzen. Dazu gehören auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel wie Aspirin. Erfolgt der Eingriff unter Vollnarkose, führen wir die üblichen präoperativen Massnahmen durch. Es wird ein EKG geschrieben und wir erstellen ein Blutbild. Auch muss sichergestellt sein, dass der Patient keinen hohen Blutdruck hat. Dieser sollte vor dem Eingriff gut eingestellt sein. Diese vorbereitenden Untersuchungen dienen der Sicherheit des Patienten. Die Ergebnisse sind für den Anästhesisten essenziell, um die Narkose individuell auf den Patienten abstimmen zu können und die damit verbundenen Risiken zu minimieren.

Facelift: Fadenlifting

Häufig werde ich von Patienten und Patientinnen auf das Thema Fadenlift angesprochen oder stoße bei Eingriffen auf durch ein vorangegangenes Fadenlifting verursachte Schäden. Lesen Sie hier meine Stellungnahme zu dem Thema Fadenlifting.

Erfahrungsberichte und Bewertungen unserer Patienten zum Facelift auf Jameda:

Weitere Informationen zum Facelift

Dr. Barbara Kernt ist Expertin
für Facelift auf info Medizin.

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